Als Dancepoetry bezeichnet Beate Gatscha ihre Stilverbindung aus asiatischen und europäischen Tanzformen, Kampfkünsten und choreografischer Perkussion. Aufbauend auf dem klassischen indischen Kathaktanz, Schwerpunkt ihrer tänzerischen Ausbildung, bereicherte sie ihre Tanzsprache um Elemente aus dem japanischem Noh-Theater und Taiko drumming, der indischen Kampfkunst Gatka, koreanischem Tanz, chinesischem TaiChi/Qigong, deutscher Gebärdensprache und Ausdruckstanz sowie zeitgenössischem Tanz und Tanztheater. Einen wichtigen Einfluß übten die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Kulturen und die Arbeitsaufenthalte in den asiatischen Ländern aus. Sie erarbeitet szenische Darstellungen, oft als Maskenspiel, zu Gedichten, Biblischen Texten, Mythen verschiedener Kulturen oder improvisiert spontan im performativem Raum. Ihre perkussiven Tänze basieren auf eigenen rhythmischen Kompositionen, die dann vertont und choreografiert werden. Zu ihren wichtigsten musikalischen Partnern gehören Gert Anklam und Ulrich Moritz, mit denen sie zahlreiche Aufführungen bestritten hat und deren Klangvielfalt den Performances besondere atmosphärische Stimmungen verleiht.